Supercomputing

Dreißig Jahre nach seiner Zeit im Internat stößt Thomas auf der Party seines Freundes Casey auf exakt diese kryptische Buchstaben- und Zahlenfolge in einem Buch namens "Liber L vel Legis" , von Aiwass diktiert und niedergeschrieben von Aleister Crowley. Es ist für ihn wie ein Wink des Schicksals und er fragt sich, ob es nicht an der Zeit wäre, seine Vergangenheit aufzuarbeiten.

Thomas kündigt seinen Job und sucht Ingrid von Erbach bei MEDIGEN auf. Erbach ist inzwischen über 90 Jahre alt, leitet aber immer noch die Firma. Sie ist nicht einmal besonders überrascht, als sich Thomas bei ihr meldet. Thomas spielt mit offenen Karten. Er ahnt, dass Erbach immer noch mit aller Macht versucht den Code zu entschlüsseln und immer noch keinen Schritt weiter ist. Er bietet Erbach an, ihr bei der Entschlüsselung zu helfen. Sie willigt ein.

Bei all dem Support, den Thomas in den folgenden Wochen von Erbach bekommt, hat er dennoch das Gefühl, dass diese ihm etwas verheimlicht. Mit Hilfe seines Freundes Casey stellt er selbst Recherchen und Nachforschungen an, um mehr über die Zusammenhänge des Magiers Aleister Crowley, des seltsamen Buches und Erbachs Institut zu erfahren.

Dabei begegnet er auch der dreißigjährigen Anja, der Enkelin von Ingrid von Erbach. Thomas und Anja verlieben sich und beginnen auch gegen den Willen der alten Erbach eine Beziehung.

Thomas gelingt ein entscheidender Durchbruch bei der Entschlüsselung des Codes. Mit Hilfe neuester Quantencomputer, Künstlicher Intelligenz und auch der Hilfe von Casey scheint er am Ziel. Alles deutet darauf hin, dass die Zahlenfolge des Verses ein Maschinencode ist und in Binärcode übersetzt eine Art digitaler Schlüssel darstellt. Er findet heraus, dass dieser Schlüssel auf die Verse des ganzen Buches angewendet werden muss, um aus den Buchstaben und Zahlen ein mächtiges Computerprogramm zu generieren. Es bleibt allerdings die Frage, welche Funktion das Programm hat. Thomas wird in seiner Arbeit immer mehr zum Besessenen. Dabei ignoriert er auch die Tatsache, dass es zum Zeitpunkt der Niederschrift des Buches durch Aleister Crowley noch keine Computer gab ...